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1 oktober | Myrthe Visser, klas 5 Athena

Vom 17. bis zum 21. September haben wir (ein kleine Gruppe Schüler von Socrates und Athena) einen Austausch mit der Gelehrtenschule des Johanneums aus Hamburg gemacht.

Wir haben einige Sachen über die deutsche Kultur gelernt und ich glaube, die deutsche Schüler haben auch etwas über unsere Kultur gelernt. Ich habe zum Beispiel gelernt, dass die Schüler Kahoot kennen, aber dass sie in ihrem Unterricht ihre Handys gar nicht benutzen, und dass man das in einer Pause nur an speziell angewiesenen Orten benutzen darf. Das ist natürlich ganz anders als in den Niederlanden: wir benutzen unsere Handys sehr viel im Unterricht, auch wenn es nicht erlaubt ist…
Ich habe auch gelernt, dass Leiden für viele Deutsche ‚‘ganz gemütlich‘‘ und ‚‘süß‘‘ war und sie sagten immer, dass es schön war, dass alles nicht so hektisch war. Auch bekannte meine Austauschpartnerin, dass sie sich manchmal ein bisschen verirrt in Hamburg, weil es so groß ist. Das wird noch toll sein, wenn wir Niederländer nach Hamburg fahren!

Am Donnerstag mussten wir um neun Uhr auf dem Bahnhof CS sein, aber daran haben die deutschen Schüler sich gewöhnt: sie müssen jeden Tag um acht Uhr in ihrer Schule sein. Es gab natürlich einen guten Grund dafür: eine Exkursion nach Amsterdam. In Amsterdam fuhren wir zuerst mit einem Boot durch die Kanäle. Das war eine tolle Erfahrung, weil wir uns besser kennenlernen konnten. Danach hatten wir einige Stunden Freizeit. Ein großes Problem war, was wir zum Lunch essen würden: wir waren sogar in mehreren Gruppen aufgeteilt, weil manche Schüler etwas anderes essen wollten als die anderen. Am Ende des Mittags spazierten wir durchs Anne Frank Haus, wo ich, als richtige, urniederländische Schülerin, noch nie gewesen war. Ich glaube, das war für alle eindrucksvoll. Ihre Geschichte ist natürlich sehr bekannt (und nicht nur in Holland) und wir haben das alles schon gehört, aber es ist etwas ganz anderes, die Zimmer mit eigenen Augen zu sehen und zu bedenken, wie es war um da so lange zu leben, um immer Furcht zu haben und immer leise sein zu müssen.

Am Samstagabend war unser letzter Abend zusammen: Sonntag mussten wir alle um zehn Uhr auf dem Bahnhof stehen. Wir gingen mit allen Schülern und Lehrern ins Pfannkuchen Restaurant. Ich habe gelernt, dass manche deutschen Schüler sehr viel essen können. Es gibt natürlich das Stereotype über Deutsche, dass sie viel Bratwurst essen und so, aber offensichtlich essen sie auch oft Pfannkuchen. Meine Austauschschülerin hat so viel gegessen, dass manche anderen mich gefragt haben, ob ich ihr überhaupt Frühstuck und Lunch angeboten hätte.
Der Abschiedsmoment war natürlich für uns sehr traurig, weil wir eine sehr tolle Woche gehabt haben und uns wirklich gut kennengelernt haben. Leider mussten sie wieder nach Deutschland zurück, aber zum Glück werden wir im März nach Hamburg fahren. Darauf freue ich mich sehr.